Sigma Aldrich UK, DE, CH

Spezialchemie braucht mehr als SAP R/3 - Ein internationaler Roll Out

Für Sigma_Aldrich wird an vier Standorten in England, Deutschland und der Schweiz eine TekRF Datenfunklösung entwickelt. Mit einer standardisierten Lösung wird die SAP R/3 Funktionalität erweitert, damit Material jederzeit geortet werden kann.

Sigma_Aldrich setzt sein Projekt von Anfang an auf eine breite Basis. Über 20 Logistikverantwortliche aus den Werken Poole und Gillingham (UK) sowie Steinheim (DE) und Buchs (CH) sind zusammengekommen, um eine einheitliche und zentrale Lösung für den Materialfluss in ihren Werken zu schaffen. Es ist von Anfang an Pflicht eine einheitliche Lösung zu finden, die von allen verwendet und später als Referenz für weitere Werke eingesetzt werden kann. Höhepunkte des Lösung sind: Verfolgbarkeit aller Behälter und Gebinde zu jeder Zeit, größtmögliche Flexibilität bei der Einlagerung, Optimierung der Produktionsversorgung, Automatische Bestimmung und Prüfung der Gefahrstoffbereiche auch bei manueller Einlagerung. Dabei wurden Fahrzeuge und Mitarbeiter im System zu bestandsführenden Einheiten definiert, um alle Materialien jederzeit orten zu können. Ein Vielzahl kleiner Funktionen unterstütz die Lageristen unmerklich bei ihrer Arbeit. So werden zum Beispiel unterschiedliche Gebindegrößen gleicher Artikelnummer auf unterschiedlichen Lagerplätzen gelagert, um Verwechslungen vorzubeugen. Durch den Einsatz eines zentralen Datenfunksystems sind effiziente Werkzeuge entstanden, die das SAP R/3 System im Standard belassen konnten. Die Funktionalität des ERP Systems wurde erweitert, auf mobilen Terminals zur Verfügung gestellt und lässt sich in an die Bedingungen in den verschiedenen Niederlassungen anpassen. Für den Produktivstart war es eine besondere Herausforderung die hohe Anzahl an Gebinden in bestandsführenden Lagereinheiten zu überführen. Diese Aufgabe war nur mit Einsatz von Datenfunk zu lösen. In allen Niederlassungen verliefen die Vorbereitungen und der Produktivstart problemlos.